Teil eines Werkes 
4. Th. (1819)
Entstehung
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Jenny hatte von den großen Zahlen kein Auge verwandt.Hunderttauſend Thaler in Golde, wiederholte ſie langſam, und laͤchelte: die ſind wohl zu gewinnen. Eins muß ſie ja doch haben, und wenn ich an meinen heu⸗ tigen Traum denke, ſetzte ſie launig hinzu: kann mir es gar nicht fehlen.

Einen Traum? fragten wir beide, wie aus einem Munde.

Das trifft ſich doch aber wirklich cu⸗ rios, ſagte ſie ſinnend, und werd ernſter: wenn ich die Zahlen hier anſehe, iſt es ak⸗ kurat, als ſaͤhe ich das Gegenbuch vor mir, das mir dieſe Nacht ein kleiner Berg⸗Kobold auf den Schoos legte. Ich hatte eine Wie⸗ ſe, auf der tauſend Blumen prangten, wie ſie kein Ziergarten aufweiſen kann. In die⸗ ſer muthete ein ſie ſtockte und der hol⸗ deſten Verwirrung zarter Purpur uͤberflog die ſammetne Wange.

Nun ein? ſagte ich, und bat, fort⸗ zufahren

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