35² Sterblichen gelang es, ihn zu finden. O kommſt Du, Thereſe, aus Deinen Fernen zu mir heruͤber, ſo rathe mir, ſprich, was ich thun ſoll, das Herz deines Herrmanns zu gewinnen! Er ſoll darum Dir nicht un⸗ treu werden. Du ſollſt ihn nicht verlieren, wir beide wollen Dich lieben.
Sonderbar! Geſtern bin ich hier in der Reſidenz angekommen und heute trifft der Graf ein. Der Fuͤrſt Auguſt ſagte, daß der Graf ihm nach vielem Zureden das Wort gegeben, auf der Maskerade zu erſcheinen. Der Graf weiß nicht, daß ich hier bin. Ich werde ihn uͤbermorgen bei dem Fuͤrſten tref⸗ fen. In wenigen Wochen iſt es ein Jahr, daß Thereſe ſtarb. Er ſoll bleich und krank ausſehen, der Kummer hat ſein Leben ge⸗ woͤlkt. Der Quell ſeiner Freuden, Thereſe, liegt im Grabe. Er wird vergehen, wenn ihn ein liebender Arm nicht haͤlt. Sein Herz bedarf der Liebe, wenn es unter der
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