—
Kummer zerſtreuen. Thereſe ſollte, als Ge⸗
nius jener lichtern Welt uns mit ihren Tu⸗ genden umſchweben, uns die Seeligkeit ihrer Himmel ſchenken; in meiner Liebe ſollte Herrmann eine zweite Thereſe ſinden, an meiner Seite ſollte die Erde ihm wieder zum Paradieſe entbluͤhen; unter dem Kuſſe meiner zaͤrtlichſten Treue ſollte ſein erkalte⸗ tes Herz ſich wieder erwaͤrmen. Thereſe wollte mir wohl, ſie liebte mich ſchweſterlich. Sie kannte das fruͤhere Verhaͤltniß zwiſchen mir und dem Grafen; ſie wußte, daß er mir wenigſtens gut geweſen war. Alle dieſe Ge⸗ fuͤhle mußten ſich auch in des Grafen Feder geſchlichen haben, wenn er dieſes N. ſchrieb. Und doch— ſollte Thereſe das„nicht wie⸗ der, auf den Lippen gehabt haben? Der Graf iſt ungewiß, tauſendmal mehr bin ich es. Sie will ihm erſcheinen. Gute ſchwaͤr⸗ meriſche Thereſe, Du kannteſt die eiſernen Feſſeln des Todes noch nicht. Der Weg zu jenſeits geht nie ruͤckwaͤrts. Noch keinem


