Teil eines Werkes 
2. Th. (1818)
Entstehung
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Es iſt ſo, es muß ſo ſeyn! Thereſe

iſt todt, noch im letzten Augenblicke ihres Lebens klagte ſie mich als ihre Moͤrderin an. Dort liegt die Schiefertafel, auf der ſie mit ſterbender Hand das Wort Gift nieder⸗ ſchrieb. Charlotten habe ich wieder gefragt; ſie behauptet das Glas ausgegoſſen zu haben, doch, ſetzt ſie hinzu, ſei es nur halb voll ge⸗ weſen. Beſtimmt war Thereſe auf meinem Zimmer, waͤhrend ich im Garten betete, und trank die Haͤlfte des Giftes. Ich habe ge⸗ mordet, ich habe dem Grafen ſein Liebſles geraubt, ich habe beide elend gemacht. O, haͤtte ich doch nie gelebt! Der Naͤcher der Welt will nicht, daß ich ſterben ſoll, ſonſt haͤtte er mich mit ſeinem Blitze erſchlagen, ſonſt haͤtte er mich das Gift trinken laſſen. So will ich denn leben, mir zu meiner Stra⸗ fe leben, und jede Stunde, jeder Tag ſoll den Jammer mehren, der meine Bruſt zer⸗ foltert. Mein innerer Gott iſt von mir ge⸗

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