Teil eines Werkes 
2. Th. (1818)
Entstehung
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1 Wo⸗ nſerm utter⸗ Mut⸗ audre gleite inten Stuͤck Naͤhe den noch aren ewe⸗ cili⸗ Ab⸗ hen: Wir kEille der hen, ne, um

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letzten Hauch des Lebens treu zu ſeyn, und rein und gut, wie meine Caͤcilie geweſen war. ZJettchen ſank, ergriffen von dem Schau⸗

er des heiligen Eides, an Caͤciliens Sarge

auf ihre Kniee, betete leiſe um den Seegen

des Vaters der Liebe, und um eine ſanfte Ruhe fuͤr die vertrauteſte Freundin ihrer Ju⸗ gend, fuͤr ihre Caͤcilie. Weigl aber ging ſchweigend in die kleine Nebenhalle, die Mut⸗ terchen hat auswoͤlben laſſen, ergriff dort meine Harfe, und ſpielte das ſchoͤne alte Lied: Wie ſie ſo ſanft ruhn. Ich ſetzte mich ſtill neben ihn, und hob, in tiefer Wehmuth ver⸗ ſunken, den frommen Geſang an, den Jett⸗ chen vorn in der Gruft, knieend am Sarge, mit ihrer reinen Silberſtimme begleitete. Wir hatten den dritten Vers geſungen. Wir konnten nicht weiter. Thraͤnen, heiß gewein⸗ te Thraͤnen erſtickten unſer Lied. Auf ein⸗ mal rief eine laute, wilde Stimme: Caͤ⸗ cilie!