Er ließ einige Tage abſichtlich verſtrei⸗ chen, ehe er hinging; Es ſah ja aus, als ob er ſeines Ringes halber kaͤme. 1
Endlich— der Ring hatte fuͤr ihn in dieſem Augenblicke keinen Werth, das ſchoͤne Maͤdchen zog ihn hin— machte er ſich auf den Weg.
Demoiſelle war nicht zu Hauſe. Er gab eine Karte ab, auf deren Ruͤckſeite ſeine Wohnung bemerkt war.
Es vergingen wieder einige Tage. Er hoffte von ihr eingeladen zu werden; allein er merkte, daß das auch ein bischen zu viel verlangt war. Er ging alſo zum zweiten Male.
Demoiſelle war wieder nicht zu Hauſe.
Er ließ die zweite Karte da, ſchimpfte auf ſein Mißgeſchick, und fragte das Kam⸗ mermaͤdchen, wenn er auf das Vergnuͤgen rechnen duͤrfe, Demoiſelle zu Hauſe zu treffen.
Dieſes nannte ihm die Fruͤhſtunde.
Er rechnete eine ganze Woche auf das


