Sie beſtellte auf uͤbermorgen ein Mit⸗ tagmahl von 13 Gedecken zu 3 Thaler fuͤr die Perſon, gab einen Friedrichsd'or darauf, nannte ihren Namen, und fragte: ob der fuͤrſtliche Garten offen waͤre, weil ſie in dem— ſelben den ſchoͤnen Morgen genießen wolle. Der Wirth bejahete das letztere. Sie ver⸗ abſchiedete ſich von den dort Sitzenden mit einer artigen Verbeugung, ließ ſich ihren Wagen folgen, und ging durch die dunkle Linden⸗Allee, die durch das Staͤdtchen fuͤhrt, langſam zum fuͤrſtlichen Garten.
Unter den Gaͤſten hatte Werdall, ein fremder junger Kaufmann aus Gothenburg geſeſſen.
Dame hatte ihn getroffen; ſeine Eitelkeit ſagte ihm, daß ſie ihn mehr als alle andere angeſehen, daß ſie ihn vorzuͤglich freundlich gegruͤßt, daß ihr Blick, waͤhrend ſie mit dem Wirthe geſprochen, ausſchließlich auf ihm ge⸗ ruht habe.
Er fragte den Wirth nach dem Namen
Die freundliche Grazie der jungen
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