Teil eines Werkes 
1. Th. (1818)
Entstehung
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nen, fand er Linderung ſeines truͤben Schmer⸗ zes.

Er ſtand jetzt auf, kleidete ſich voͤllig an, loͤſchte die Lichter aus, ging zur Kirche hin⸗ aus und ſchloß hinter ſich zu.

Es fieberte ihn. Sein Inneres gluͤhte, die kuͤhlen Luͤfte des Herbſtmorgens fielen wie eiſiger Reif auf ihn.

Er eilte in die Pfarrwohnung, ging, ohne ſich ſehen zu laſſen, auf ſein Zimmer und ſchrieb an den Oberſten.

Er erzaͤhlte ihm klar und wahr die Ge⸗ ſchichte dieſer Nacht,(wie ich ſie, aus die⸗ ſem Aufſatze entlehnt, meinen Leſern mitge⸗ theilt habe) legte im Vorgefuͤhl ſeines, viel⸗ leicht nahen Todes, ſein Teſtament bei, das er dieſen Morgen aufgeſetzt hatte, und bat ſchluͤßlich den Oberſten, von dieſem höchſtſon⸗ derbaren Ereigniß gegen jedermann zu ſchwei⸗ gen.... 3 Nach Verlauf einer Stunde brachte ihm der Reitknecht des Oberſten einen verſiegelten