Teil eines Werkes 
1. Th. (1818)
Entstehung
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deutlich mehr, wie ihm geweſen; nur ſo viel erinnerte er ſich, daß ihn der Gedanke, als wolle ihm ein Menſch, oder der Teufel ſelbſt, ein Gaukelſpiel vormachen, uͤberraſcht und in Harniſch gebracht habe.

Seine beiden Kerzen brannten noch, und das blaſſe Licht des weichen Herbſtmorgens fiel durch die hohen Kirchenfenſter.

Von der Erſcheinung ſelbſt war keine Spur mehr vorhanden, und in der Daͤmme⸗ rung der Kirche herrſchte eine feierliche Stille. Sie that ihm wohl, dem erſchuͤtterten Man⸗ ne, der in dieſer entſetzlichen Nacht alle ſei⸗ ne Faſſung verloren hatte.

Der Gedanke, auf ſeinen Freund ge⸗ ſchoſſen zu haben, quaͤlte ihn mit tauſendfa⸗ cher Marter. Das Heilige des Orts, die hohe Ruhe in dem großen gothiſchen Tem⸗ pel, und die Morgenroͤthe, die immer heller und heller die Bogenfenſter beleuchtete, ſtimm⸗ te den Gefolterten zur Wehmuth und Reue.

Nur im Erguß der bitterſten Thraͤ⸗