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Wort zu loͤſen? Aber es iſt ja nicht moͤg⸗ lich! Es iſt ja nicht moͤglich!“
Und doch draͤngte ſich des vorangegan⸗ genen Freundes Geſtalt jetzt vor des Majors Seele, als ſtaͤnde er lebendig vor ihm. Von ſanfter Wehmuth uͤberfloſſen, legte ſich der Ma⸗ jor wieder nieder, und je feſter er die Augen zumachte, je deutlicher ſah er in ſeinem ge⸗ heimen Innern, den Freund ſeines Herzens, den einzigen Menſchen in der Welt, der ſein ganzes unbegraͤnztes Vertrauen gehabt hatte. „Ja, Du haſt Dein Wort geloͤſt“ ſagte er ohne Worte zu ihm, in der Sprache unbe⸗ horchter Gedanken,„ich habe Dich geſehen, ich habe Dich wiedergeſehen; gehab' Dich wohl in Deinem unbekannten Jenſeit, bis
ich Dir einſt folge, und mit Dir, an Dei⸗ ner treuen engelreinen Bruſt, die Freuden des Himmels zuſammen genioge Ein Etwas regte ſich in dieſem Augenblicke in der Kirche. 2
Es war, als ſei es im Ruͤcken des Majors.
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