Teil eines Werkes 
6. Bdchn (1820)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

156

in das Ohr,mich einem Prinzen eediren, pfui, pfui, pfui. In meinem Leben vergeſſe ich Ihnen das nicht. Ich konnte, ich wollte mit dem Prinzen dicht tanzen, er war vor⸗ hin bei dem erſten Tanze unartig, ungezo⸗ gen geaen mich geweſen, und Sie, Sie wollen ihm mich cediren?

Fraͤulein, meine himmliſche Matia⸗ wußte ich denn das alles?

Lluch wenn Sie das nicht wußten. Ein Maͤdchen, das ſich Ihnen anvertraut, muͤſ⸗ ſen Sie nie cediren, nie, nie, auch keinem Prinzen!4

Sie war doch wieder gut. Wenn Sie ſprach, wurde ſie immer wieder gut. Sie reichte mir die Hand.Gute Nacht, dum⸗

mer Menſch ſagte ſie lachend, und ging in die Geſellſchaft zuruͤck.

Ich hob Roſalien in den Scheibenwa⸗ gen. Ich ſetzte mich neben ſie. Lanitz auf den Bock. Er fuhr ſelbſt. In Karriere ging es der Stadt zu. Roſalie bat um

2