Teil eines Werkes 
6. Bdchn (1820)
Entstehung
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ihr ſo romantiſch, ſo erbaulich, daß ſie ſich feſt vornahm, den ungluͤcklichen Huſarenpel; durchaus nicht fallen zu laſſen.

Pawlowna hatte ihr neulich, am Abend jenes Concerts, von dem fremden Offizier ein Paar Worte geſagt. Jetzt, als Pawlowna vom Balle kam, erzaͤhlte ihr Babette beim Auskleiden den ganzen Vorfall. Sie ſchmuͤckte ihn noch aus. Sie legte dem Rittmeiſter ei⸗ ne Menge ſchoͤner Worte in den Mund, die ſein Geiſt nie gedacht hatte; ſie hatte in ſei⸗ nem Auge Thraͤnen zittern geſehen, und als ſie ſchieden, hatte er vom ſchrecklichſten Selbſt⸗ morde geſprochen, wenn Pawlowna ihm ver⸗ koren ginge.

Pawlowna that die Nacht kein Auge zu. Sie hatte noch nie geliebt. Da die ganze

Stadt wuſte, daß ſie Schmalbohms Beſtimm⸗

te war, ſo hatte nie ein junger Menſch ge⸗ wagt, ſich ihr zu naͤhern. Und jetzt kam ein fremder ſchoͤner Mann hundert Meilen weit

ihren Beiſtand ſie anflehte, alles dieß ſchien