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lungen weiß, ich nicht. Meine Seele iſt rein. Jenſeits, wenn die Huͤlle mit ihren Maͤngeln hienieden bleibt, jenſeits bin ich wieder Sei⸗ ner werth. Leß liebte ich, ſo lange mein Herz die Liebe kennt. Fruͤher keinen. Nach ihm keinen. Mein Freund, mein einziger Freund, Sie haben mir durch Ihren Antrag ein Ge⸗ ſchenk gemacht, das groͤßer iſt., als haͤtten Sie mir eine Million geſpendet. Ich glaubte die Achtung guter Menſchen verſcherzt zu haben. Aber, wenn ein Mann, dem ich ſo herzlich gut bin, mir ſeine Hand bietet, wenn er ſich nicht ſcheut, an der Seite der Gefallenen in der Welt oͤffentlich aufzutreten, und mich fuͤr die Seinige anzuerkennen; ach dann hebt nach bittern Tagen zum erſtenmale meine Bruſt ſich ſtolzer wieder. Luiſe und Sie! Ich habe eine
Freundinn, einen Freund. Ich bin nicht
arm mehr. Ihr guͤtiges Wohlwollen iſt nicht Mitleiden, fuͤr das ich es mit wehmuͤthigem Danke hinnahm, es iſt freundſchaftliche Hin⸗ neigung zu dem ungluͤcklichen Maͤdchen, das


