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Pflegling mit Liebe und treuer Sorgfalt be⸗ handeln werde.
Ich beſuchte die Liebliche alle Sonntage. Ich war ihr einziger Vertrauter. Sie ſchloß ſich mit Herzlichkeit an mich. Sie nannte Zmich ihren einzigen Freund; ich ſtrebte nach oͤherm Range.“ Der Beſitz dieſes koͤſtlichen Maͤdchens war mein ſchoͤnes Ziel. Aber ich verzweifelte an deſſen Erreichung; denn auch nicht die mindeſte Beguͤnſtigung geſtand ſie mir zu. Kaum daß ſie mir ihre Hand ließ, in deren roſene Gruͤbchen ich oft minutenlange Feuerkuͤſſe druͤckte. Einen Kuß von ihrem kleinen Purpurmunde zu erhalten, war mir um keinen Preis moͤglich!„Demuͤthigen Sie mich nicht,“ ſagte ſie, aus meinen Armen ſich windend, als ich ſie, im Entzüͤcken verloren, einſt umſchlang, und mit Gewalt ihre wuͤrzi⸗ gen Lippen beſtuͤrmte.„Ich kann mir den⸗ ken, was Sie von mir glauben. Ihr Be⸗ nehmen wirft mich von der Stufe hinab, auf der ich in Ihren Augen zu ſtehen waͤhnte.“


