Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1819)
Entstehung
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fleckchen von Julien ſticken laſſen. Das Maͤdchen war recht huͤbſch, und darum ſtickte Julie mit ganz vorzuͤglichem Fleiße ihr ein herrliches Roſenbouquet auf die Muͤtze. Die Arbeit war ihr gelungen. Die gruͤnen, trok⸗ kenen, fleckigen Blaͤtter, die volle, uͤppige Cen⸗ tifolie, die ganz kleinen, groͤßeren und zum Aufbrechen reifen Knospen die Natur konnte den Strauß nicht koͤſtlicher geben. Das Kammermaͤdchen im Schloſſe, dem Lieschen ihr wunderſchoͤnes Fleckchen zeigte, war uͤber die Arbeit entzuͤckt. Nur aus Pa⸗ ris konnte ein ſolches Machwerk kommen. Sie wieß es ihrer Herrſchaft, die in gleiches Staunen gerieth. Zufaͤllig war die junge Conteſſe Brziſanowska aus der Gegend der Oberweichſel, zum Beſuch auf dem Schloſſe. Sie ſuchte ein Kammermaͤdchen. In einer

Stunde hielt die herrſchaftliche Equipage vor