Toͤne ihrer Tiefen bebten durch den Fußboden n des ganzen Konzertſaals. Die Sicherheit, die ch Gewandheit ihrer kleinen Hand bezauberte
en Alle. Jede Saite ſchien Feuer zu ſpruͤhen,
te ſo hatte ſie im Preſtiſſimo das Inſtrumenr 6
s angegriffen. Aber als ihr Gatte, ein bluͤhen⸗
ſ. der junger Mann, ſeiner Amatiſchen Geige
e im weichſten Moll ein wehmuͤthiges Adagio 3
i⸗ entlockte, als tauſend Augen auf dem ſchoͤnen
n Kuͤnſtler ruhten, der ſeinen Geiſt, ſein ganzes
3⸗ Gefuͤhl, durch den Bogen in ſein Inſtrument
t⸗ auszugießen ſchien, als ſeinem Talente die 6
ff feierlichſte Stille im weiten praͤchtigen Saale
i⸗ huldigte, da griff ſeine Gattin leiſe in die 1
8 bebenden Saiten, und theilte die Aufmerkſam⸗
te keit des lauſchenden Publikums. Das Weiche
n ihrer Melodieen, das allmaͤhlige Decrescendo
n vom erſchuͤtterndſten Forte bis zum kaum hoͤrbaren Pianiſſimo, das in duͤſtre Me⸗


