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*½ ihr angſt und bange. Sie ſchickte zu drei, vier Frauen und Maͤdchen ihrer Bekanntſchaft, und bat, ihr Geſellſchaft zu leiſten. Keine konnte kommen, denn jede hatte aͤhnlichen Be⸗ ſuch. In dieſer Verlegenheit traf ſie Bieſen⸗ haar des Abends. Sie klagte ihm ihre Noth. „Gott, wenn es weiter nichts iſt! bei meinem huͤbſchen Julchen bleibe ich eine Ewigkeit. Aber eine Bedingung. Abends einen Gutnachtkuß und fruͤh einen guten Morgenkuß.“
Julie ſagte laͤchelnd zu. Er haͤtte Hun⸗ dert verlangen koͤnnen; hatte ſie doch nun ei⸗ nen Bekannten im Hauſe, der ſie ſchuͤtzte.
Die Einquartierungen wechſelten faſt taͤg⸗ lich. Die ohnehin kleine Hauskaſſe ward im⸗ mer ſchwaͤcher, der Vater immer kraͤnker. „Meiſte Julte,“ ſagte der arme alte Mann eines Abends, als ſie allein waren.„Meine
liebe Julie, faſſe Dich! meine Stunde wird


