Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1819)
Entstehung
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Luſt, uͤber die Graͤfin Mathilde in's Gras zu beißen. Was deines Amts nicht iſt, da laß deinen Vorwitz!“

„Deines Amts nicht iſt? Herr! Aller⸗ dings iſt es Ihres Amts! Die Kirche zu St. Barbara iſt Ihnen anvertraut. Was wuͤrde das Ihnen vorgeſetzte Klrchen⸗Collegium ſagen, wenn ich morgen erzaͤhlte, daß Sie ſich gewei⸗ gert haͤtten, mit mir zu gehen. Ich fordere Sie bei ihrem Dienſteide auf; kommen Sie!“

„Allein gehe ich nicht,“ ſagte der Kuͤſter verdruͤßlich und kleinlaut;„laſſen Sie uns wenigſtens Mattheſen mitnehmen.“

„Wer iſt Mattheſen?“

„Matthes heißt er; er iſt mein Haus⸗ knecht.“

Den Vorſchlag war ich gern zufrieden.

Der Menſch ſchlief wie ein Erſchlagener; endlich ruͤttelten wir ihn auf. Der Kuͤſter ſchrie ihm in die Ohren:„In St. Barbara brennt es. Die hochſelige Graͤfin Mathilde geht um. Der Erdgang iſt durchbrochen, die