Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1819)
Entstehung
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Burdach hatte ſo gern Taback geraucht. Pfeifen und aller Tabacksapparat waren laͤngſt verkauft. Er ſagte oft recht wehmuͤthig: wenn ich nur alle Woche eine, nur eine ein⸗ zige Pfeife rauchen koͤnnte. Es iſt unbeſchreib⸗ lich, was die Macht der Gewohnheit thut. Wenn ich zuweilen fruͤh in das Haus eines Wohlhabenden trete, und der Wohlgeruch der

Morgenpfeife des Hausherrn mir entgegen

duftet, ach Kinder, Ihr glaubt nicht, welche unnennbare Sehnſucht mich da uͤberfaͤllt. Nur des Sonntags fruͤh moͤchte ich eine ſolche Pfei⸗ fe rauchen. Nur eine einzige.

Die arme Raͤthin prieß dann den Kaffee. Lieber Gott, ſagte ſie und ſetzte die friſchen Lippen an das Waſſerglas,wie es ſonſt doch ſo huͤbſch war. Des Sonntags Morgens ſa⸗ ßen wir beiſammen, Du mit Deinem Pfeif⸗ chen; da klimperten die Kaffeetaſſen, der brau⸗ ne aromatiſche Trank, die dicke, praͤchtige Sa⸗ ne; ach nur ein einziges recht ſchoͤnes Taͤßchen Kaffee moͤchte ich einmal trinken.