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ten Schrei in meine Arme. Er weinte, er lachte, er zitterte vor Freude. An einem Manne habe ich die Wuͤrkung der Ueberra⸗
ſchung der Freude nie ſtaͤrker geſehen. Das
war uͤberſpannte Reizbarkeit der Nerven, oder — mein Freund wadete hier in Petersburg wieder im Sande, wie damals zwiſchen Ba⸗ ruth und Zoſſen, und er hoffte in mir ſeinen Retter aus der Noth gefunden zu haben. Er wohnte in demſelben Hauſe. Wir gingen auf ſeyn Zimmer. Unordentlich war er wohl immer geweſen; hier hatte er ſeine Unordnung in ein Syſtem gebracht. Es lag alles unter⸗ und uͤbereinander. Mit beſorg⸗ licher Theilnahme frug ich ihn, was er hier treibe, wie er hierher gekommen ſey, wie es ihm gehe.„Heute nicht, heute nicht”“ ant⸗ wortete er mit bitterm Schmerz„heute wol⸗ len wir froͤhlich ſeyn. Ich habe Sie hier. Nun ſoll alles gut gehen. Sie haben mir gefehlt. Gott hat Sie mir hergeſandt. Nun,⸗ ach nun iſt alles anders.“


