Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1819)
Entstehung
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an die Einfuͤhrung bei der Mutter. Allein Wilth, der das liebliche Maͤdchen gern ſo lange als moͤglich ganz ungeſtoͤrt genießen wollte, log ihr vor, die Mutter ſey nicht ganz wohl, einige Tage wenigſtens wiſe ſie noch bei ihm bleiben.

Karoline laͤchelte, ſchuͤttelte bedenklich mit dem kleinen Lockenkopf, und ſchwieg. Sie ſchrieb an ihre Aeltern, erzaͤhlte ihren gan⸗ zen Vorfall, ſchilderte ihnen Wilth mit dem lebhafteſten Feuer der Liebe, und bat am Schluſſe des Briefes den Vater, ihr Pferde zu ſchicken, und ſie in dem Wagen, der noch

in Gautſch ſtehe, bald abholen zu laſſen.

Der Brief war in einem vollkommnen, ſchoͤ⸗ nen Franzoͤſiſch geſchrieben.

Wilth uͤberraſchte ſie im Schreiben, als er von ſeinen Geſchaͤften nach Hauſe kam Er fand ihren Styl, ihre Sprachkenntniß, ihre Gewandtheit im Ausdruck ungemein gut. Das Geſtaͤndniß ihrer Gegenliebe, das er hier ſchriftlich vor ſich hatte, that ihm uͤber