Wilth ging hinaus, um das Licht zuruͤck zu holen.„Liegen Sie gut, mein Maͤd⸗ chen?“ frug er mit der liebevollſten Beſorg⸗ niß des aufmerkſamen Wirths.„Recht ſehr gut; nur unterm Kopf moͤchte ich noch ein Kiſſen heraus nehmen: es iſt mir faſt zu hoch; ich liege lieber flacher.
Wilth half ihr das Kiſſen heraus neh⸗ men. Seine Hand zitterte; ſeine Kniee flo⸗ gen. Er hatte ſich uͤber Karolinen heruͤber⸗ gebeugt. Das bluͤhende Madchen lag im
6„ niedlichſten Nachthaͤubchen, verſenkt in wei⸗ 7 Vchen Flaumen, vor ihm. Ein ſchwanenwei⸗ ea⸗ voller Arm, bis zur Achſel zubloßt, bot
15 wenn ſich ein Engel dawiſchen ge⸗ ſtellt haͤtte, jetzt war 6s u ſpaͤt. 7 Der fri⸗ ſche Wintermorgen traf das ſchoͤne Maͤdchen in Wilths Armen. Sie ſchmiegte ſich, als ſie erwachte, verſchaͤmt an den Gelteßten ih⸗ res Herzens, um von ihm 23 ine


