Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1819)
Entstehung
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und Ihre Aufnahme, laſſen Sie ſich etwas recht ſuͤßes, liebes traͤumen. Ich werde den heutigen Tag nie vergeſſen. Morgen fuͤhren Sie mich zu Ihrer Frau Mutter., Gute Nacht, mein lieber Freund!

Mit dieſen Worten ſchluͤpfte ſie in die Kammer, und machte hinter ſich die Thuͤre zu. Da ſtand nun Wilth. Das ſchoͤnſte Maͤdchen der Welt in ſeinem Bette. Mor⸗ gen ſollte er es zu ſeiner Mutter fuͤhren. Morgen hatte er es nicht mehr. Nicht ein⸗ mal einen Kuß hatte er zur guten Nacht be⸗ kommen.

Er lag mit dem Ohr an der Thuͤr. Er hoͤrte das Rauſchen ihrer herabfallenden Kleider. Er hoͤrte, als ſie ins Bettchen ſtieg, daſſelbe unter ſeiner ſuͤßen Laſt ein wenig kniſtern. Alles ward heimlich ſtill um ſie, da rief ſie leiſeNun!

In dieſen drei unſeligen Buchſtaben be⸗ grub Wilth ſeine Feſtigkeit; Karoline ihre Tugend.