Teil eines Werkes 
78. - 80. Bdchn (1829)
Entstehung
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Mad. Kohlow. Einer ſo reichen Frau werden Sie doch den Schmuck nicht geben?

Hull. Ich mache einen Scherz daraus, einen bloßen Spaß Hoͤren Sie, Liebe, wie ſteht es mit den Neunen?

Vierter Auftritt. Vorige. Madame Lehmann.

. Mad. Lehmann. Ach ſieh da, Herr Baron Sie haben recht lange auf ſich warten laſſen.

Hull(küßt ihr die Hand). Meine Gnaͤdigſte, ver⸗ zeihen Sie, meine Geſchaͤfte(zupft an dem Etui, das er bei ihrem Eintritte ſchnell wieder in die Taſche geſteckt hatte).

Mad. Lehmann Cſanft). Ihre Floͤte mitge⸗ bracht?

Hull. Verzeihen Sie meine Bruſt ſie iſt heute ſo beengt, ſo geſpannt, die Freude uͤber mein Gluͤck ich koͤnnte keinen Ton blaſen.

Mad. Lehmann. Es iſt auch um ſo beſſer. Mein armer Mops iſt ſo eben erſt ein wenig wie⸗ der eingeſchlummert, die ganze Nacht hat er kein Auge zugethan. Auf jeden Fall, Madame, waren geſtern Ihre Cotelets zu fett, und der kleine Unge⸗ zogene fraß ſie hinein wie ein Dreſcher.

Hull. O, dieſe zarte Sorgfalt, wie treffend charakteriſirt ſie die Milde Ihres ſchoͤnen Herzens.

Mad. Lehmann. Man muß auch gegen den Thierkreis gut ſeyn.(ats erinnere ſie ſich der Scene, die ſie eben erzählen wird, zufällig lächelnd) Gott, wenn

H unſeli Gluͤck

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