Teil eines Werkes 
74. - 77. Bdchn (1829)
Entstehung
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Schmerze die Stunde ihrer Geburt, und fluchte ihrem Daſeyn, ihrer Liebe zu Serafino, den Ver⸗ irrungen ihres Vaterlandes, der unmenſchlichen Haͤrte ihrer dortigen Feinde, der ganzen Welt! Grenzenlos in der Wuth, wie in der Liebe, raffte ſich das Maͤdchen mit der letzten Kraftanſtrengung auf, und wollte zuruͤck in den Strom, um dem Leben, das ihm nun keine Freude mehr bieten koͤnne, ein Ende zu machen, da warf ſich Serafino der Raſenden in den Weg, und ſchwur bei Gott und allen Heiligen, in dem Augenblicke, daß ſie in den Strom ſich ſtuͤrze, erſt dem Vater, dann ſich den Dolch in das Herz zu ſtoßen. Getraue ſie ſich dieſen dreifachen Tod vor dem Ewigen zu verant⸗ worten, ſo möge ſie in Gottes Namen enden; ſey ſie nicht mehr auf der Welt, ſo habe er auf derſel⸗ den auch nichts mehr zu ſuchen. Indeſſen habe ſie ihn ſo oft mit ihrem frommen Glauben an die Vorſehung geſtaͤrkt. Hier ſey der Augenblick ge⸗ kommen, dieſen Glauben zu bethaͤtigen; nicht durch ſchaudervollen Selbſtmord, ſondern durch feſtes Ausharren, durch unerſchuͤtterliche Geduld in der Pruͤfung, die, wie Alles in der Welt, auch von Gott komme. Durch fruͤhern Umgang mit Deutſchen ſey ſie und er der Landesſprache etwas maͤchtig. Die Vorſehung wuͤrde das zu einer Zeit, wo ſie Beide nie daran gedacht, je nach Deutſchland zu kommen, nicht ſo gefügt haben, wenn es nicht in ihrem wei⸗ ſen Plane gelegen, daß ſie in Deutſchland, in die⸗ ſem geruͤhmten Lande der Gaſtfreundſchaft, der herz⸗

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