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Nimmermehr!
Tom— ſeine Freunde hatte er ſie genannt; das, entſann ſie ſich beſtimmt, mit ihren beiden eigenen Ohren gehört zu haben, und wenn Tom wirklich Tom, wirklich der Sohn des alten Herrn Wilford in London war, ſo konnte er die Mitglieder einer Vagabonden⸗ und einer Raͤuberbande unmoͤglich ſeine Freunde nennen; aber— der Gedanke, der ſchon einmal wie ein zickzackiger Blitz ihr durch den Kopf gefahren war, ſchlug wiederholentlich mit zer⸗ rüttender Gewalt ihr in das Gehirn— war denn Tom wirklich Tom?— und, wenn er es war, konnte den jungen, unerfahrenen Menſchen, der die Welt hoͤchſtens nur aus Buͤchern kannte, das Galgenge⸗ ſindel nicht durch tauſend Luͤgen beſchwindelt haben? Konnte er nicht von ihnen getaͤuſcht worden ſeyn? Konnte er mit ſeiner jugendlichen Gutmuͤthigkeit, die alle Menſchen ſo ehrlich und ſo biederherzig glaubte, als er ſelber war, die dem Schwerte der ſtrafenden Gerechtigkeit Verfallenen nicht fuͤr Unbe⸗ ſcholtene halten?
Nein, keinen Faden ſollten ſie von ihr bekom⸗
men. Sie hatte heute Abend noch dem Vater von
der ganzen Geſchichte geſagt; aber erſt wollte ſie mit Tom ſprechen; in ſeine Hand hatte ſie ja Ver⸗ ſchwiegenheit gelobt. War er der wirkliche Tom, ſo wollte ſie ihr Wort ihm, gerade ihm nicht brechen⸗
Kamen die drei ſogenanuten Freunde die Nacht gluͤcklich fort; nun wohl ihnen, und auch wohl ihr ſelbſt, ſo waren ſie von dannen, und die Umgegend


