Teil eines Werkes 
74. - 77. Bdchn (1829)
Entstehung
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8— 12— Schlagbaumfelde, in einer der vergangenen Naͤchte

verdaͤchtige Perſonen verſpuͤrt worden waͤren, die. Zimme 4 wahrſcheinlich zu der großen Raͤuberbande gehoͤrten, mitnel zu deren Einfangung in Kurzem ein allgemeines uue⸗ 3 Aufgebot erwartet werde, den Schluͤſſel an ſich nahm, Inſpe 4 der nach uralter Gewohnheit des Hauſes bisher in⸗ u ſ wendig im Schloſſe der Hausthuͤr immer ſtecken ge⸗ nhe de

blieben war.

4„Du fuͤrchteſt doch nicht, Vaͤterchen—“ hob Jo⸗ w un hanna, hinter ihm die Treppe hinaufgehend, mit 4 ſehr ungewiſſer Stimme an, denn, von Toms Gaͤ⸗ de

1 ſten nun abgeſchnitten, wußte ſie nicht, wie ſie der t

ungluͤcklichen Pia ihr Verſprechen löſen ſolle, den 2

„Auf unſere Lente im Hanſe vertraue ich wohl,“

: zehn.

I entgegnete der Vater, nallein, wer ſteht mir denn Solch dafuͤr, daß die Beſtien es nicht hier bei uns eben ſo den Le

„ machen, wie bei Prudenzchens Schwager, dem Ober⸗ eine Steuer⸗Aufſeher; der wohnt auch ſo abgelegen, wie Juder

wir; bei ihm ſind, wie bei uns der verſchwundene durche

J Obſtkorb, auch Kleinigkeiten weggekommen, die die gar w

1 Kanaillen, als ſie ſich vermuthlich eingeſchlichen, und waren

die Gelegenheit beſehen und das Terrain rekognoscirt

14 hatten, ohne Umſtaͤnde haben mitgehen geheißen. Bei*

1 ihm bleibt des Nachts der Schlͤllel von innen auch 3

4 ſo im Schloſſe ſtecken, wie bei uns, und da kommen nnn 3

ſie, und ſchneiden mit einem Diamanten eine Scheibe 3 V

aus, und riegeln das Fenſter auf; Einer der Bande Aeuß ſteigt ein, ſchließt von innen die Thuͤr auf, und bei i laͤßt nun neun bis zehn ſeiner ſaubern Helfersbel⸗ vant

fer herein. Alle Bewohner des Hauſes knebeln; alle vern⸗