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ihm; und ſomit machte er ſich flugs und froͤhlich an das Werk, und ſchrieb an alle Bekannte und Freunde in die ganze Welt herum, daß ſie ihm Kin⸗ der ſchicken ſollten, und legte einen Proſpektus von ſeinem Inſtitute gleich mit bei, in dem Luiſe in der Qualitaͤt ſeiner kuͤnftigen Adjunkta, als die General⸗ Inſpektorin deſſelben prangte, und nebei ſo Gewal⸗ tiges verſprochen ward, daß Deſſau, Schnepfen⸗ thal, Wackerbarts⸗Ruhe, Yverduͤn, und alle ahn⸗ liche, theils ſchlafengegangene, theils noch lebende
Bildungs-Anſtalten gegen die Dornenwerder'ſche
reine Nullen waren,
69. B Auch in Fritzens Gegend kamen dergleichen riefe.
Fritz las die Unterſchrift:„Adjunktus Sachte,“ und lachte.—
Nicht aus banger Beſorgniß, daß Luiſe ſich von ihm vergeſſen glanuben, und durch zudringliches Quäͤ⸗ len und ſchlaues Umſtellen am Ende doch noch ſich bewegen laſſen wuͤrde, dem Edukations⸗Wuͤthigen die Hand zu geben, ſondern, um ſie je eher je lie⸗ ber von dem, ihr in jedem Falle laͤſtigen Hausgenoſ⸗ ſen zu befreien, und hauptſaͤchlich, um endlich das jahrelang im Auge gehabte, und mit tauſend Muͤhen beharrlich verfolgte Ziel zu erreichen, entſchloß er ſich nun, da er in der Lage war, Haus, Arme und Herz ſeinem Maͤdchen oͤffnen zu koͤnnen, das gluͤck⸗ lichſte Wort des rechtlichen Mannes:„Komm', mein Maͤdchen, und ſey mein Weib,“ raſch auszuſprechen. Er hielt ſich mit vollem Recht ſeines dem Herrn Wirk⸗ lich gegebenen Verſprechens jetzt entbunden, und ſetzte ſich noch an dem naͤmlichen Abend, als er bei einem ſeiner Bekannten den Circular⸗Brief des ſehr voreiligen Herrn Adjunkti Sachte geleſen, hin, und ſchrieb an Luiſen.—.
An den Abſchied von Herrn Wirklich in London knuͤpfte er die Erzaͤhlung der ihm ſeitdem begegneten kleinen Begebniſſe, und durchzog ſie mit dem roſe⸗ nen Faden ſeiner Herzensgeſchichte, in der das Haupt⸗ Thema war, daß er naͤglich, ſtuͤndlich an Luiſen ge⸗


