Teil eines Werkes 
61. - 63. Bdchn (1828)
Entstehung
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ten in ſeinem Herzen Anker geworfen hatte. Mit geheimer Angſt theilte ſie ihrem Manne, als ſie den folgenden Tag allein waren, dieſe ihre Beſorg⸗ niß mit, ohne jedoch ihre geheime Abſichten auf das reiche Luischen merken zu laſſen; allein dieſer lachte und ſagte:lange ſchon vor der Bluͤthezeit der Griechen und Roͤmer kannte man den Anker. Anacharſis, der Scythe, erfand, wie Plinius erzaͤhlt, die Kunſt, ihn mit Widerhaken zu verſehen. Aber noch uraͤlter iſt der Anker der Liebe; wo dieſer ein⸗ mal Grund gefaßt hat, da laͤßt er nicht los, und die vernuͤnftigſten Vorſtellungen ſind in der Regel zu ſchwach, ihn wieder herauszuwuchten. Auch ſeh' ich nicht ab, was wir uns füͤr Muͤhe darum ge⸗ ben ſollen. Wird aus Beiden einmal ein Paar; ſo iſt es Gottes Wille, wir werden es dann nicht hindern können.

12.

Waͤhrend dieſes Geſpraͤchs war Fritz ausgegan⸗ gen, um mehrere befreundete Familien zu beſuchen. Er hatte kurz zuvor mit dem Vater eine geheime lange Unterredung gehabt, und in dieſer ihm be⸗ kaunt, daß er durch alles das, was geſtern zwi⸗ ſchen den Eltern uͤber die Veraͤnderung ſeines Le⸗ bensplaus verhandelt worden, aufmerkſam gemacht, ſich mit aller Strenge gepruͤft, und in dieſer Nacht die Sache, wie man zu ſagen pflege, beſchlafen habe. Recht ehrlich geſtanden, habe er den Kauf⸗ mannsſtand lediglich um der Roſinen und Man⸗

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