Teil eines Werkes 
64. - 66. Bdchn (1828)
Entstehung
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Nun erzaͤhl' mir, wie es Euch geht, wie Ihr hierher kommt, was Ihr hier treibt, wie Ihr hier lebt!

Eliſe erzaͤhlte mit kurzen Worten die Veranlaſ⸗ ſung, ſich in G... niedergelaſſen zu haben, und verſicherte, daß ſie, bis auf die Trennung von Wilm⸗ ſen, hier recht angenehm, aber eingezogen und ſtill gelebt habe.

Auch mich hat Gott in ſeine Obhut genommen, hob Wilmſen geruͤhrt an.Auf dem Schlachtfelde blieb ich, am Kopf und in der rechten Schulter ſchwer bleſſirt, ohne Bewußtſeyn liegen. Erſt den zwei⸗ ten Tag nach der Schlacht erwachte ich aus meiner Betaͤubung. Als ich die Augen aufſchlug, ſtand ein Bauer neben mir, eine Schaufel in der Hand. Ich ſollte, wie ich nachher erfuhr, lebendig begraben werden. Ich bat den Menſchen um einen Schluck Waſſer. Der Gutmuͤthige reichte mir Brannte⸗ wein und ein Stuͤckchen Brod aus der Taſche. Ich kuͤßte ihm Kniee und Haͤnde dafuͤr; da ſtieg ihm das Waſſer in die Augen. Er loͤſ'te einer erſchoſſe⸗ nen Marketenderin, die nicht weit von mir lag, das Tuch vom Halſe, und wickelte es mir um den Kopf. Ich hatte meine voͤllige Beſinnung wieder, die Schul⸗ ter ſchmerzte wie hoͤlliſches Feuer.Bring' mich in Dein Haus, Alter, bat ich ihn;um Got⸗ tes willen in kein Lazareth; ich will lieber auf Dei⸗ nem Heuboden ſterben, als im Lazareth ein Kruͤp⸗