Teil eines Werkes 
64. - 66. Bdchn (1828)
Entstehung
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Die Maͤdchen verneigten ſich freundlich bejahend, und ſahen wieder einmal aus, als ob ſie ſich heimlich halb todt lachen wollten; wahrſcheinlich, weil Emil doch am Ende richtig herauspunktirt hatte, wer und woher ſie waͤren.

O dann habe ich, fuhr er froͤhlich fort,das Gluͤck, mit Ihnen halb und halb verwandt zu ſeyn.

Verwandt? fragte die roſige Bruͤnette, und ſtutzte; die Blondine aber fädelte ſich zu ihrer Fein⸗Stickerei einen friſchen Faden ein, blinzelte ihn durch das Nadeloͤhr an, und ſagte mit muͤhſam verhaltenem Lachen:da irren Sie ſich doch wohl!

Emil aber demonſtrirte ihnen, daß ihr Sträu⸗ ben platterdings nichts huͤlfe; daß ihre Verwandt⸗ ſchaft dreifach ſey, und daß ſie daher nolens volens ſeine Couſinchen waͤren.

Dreifach? fragte das ſchwarzgelockte Forſtver⸗ walter⸗Kind, und laͤchelte zweifelnd; Emil aber ſetzte ihnen dies des Breitern auseinander: erſtlich, entgegnete er,ſindet zwiſchen uns unläͤugbar eine Kunſtverwandtſchaft ſtatt; der Hegemeiſter und der Forſtverwalter Beide ſind Prieſter Dianens, Beide gehoͤren zur froͤhlichen Weidmanns⸗Sipp⸗ ſchaft, und, wenn die Vaͤter mit einander befreun⸗ det ſind, ſo ſind ihre Deſcendenten, das folgt ja

von ſelbſt, auch untereinander Vettern und Muh⸗

men zweitens ſind wir durch die Bande des Bluts verwandt.

Von Adam und Eva her, ſiel ihm Blondchen in die Rede, und that ordentlich, als ob ſie ſich