minator an, wenn er dich im cambials und in dem canonico auf dem faulen Pferde findet, kannſt du den, im Studio des Gaſtrechts gar ſehr zuruͤck⸗ gebliebenen Reitknecht auch anhauchen; Wurſt wie⸗ der Wurſt; ſchlägſt du meinen Juden, ſchlag ich deinen, hier hilft mir doch Alles nichts.“ Er ſtieg, uͤber den ungeſchliffenen Musje, der ihm auf ſei⸗ nen Gruß nicht einmal gedankt hatte, ſehr verdruͤß⸗ lich, ab, ging mit ſeinem Pferde auf ihn zu, und redete ihn alſo an:„Nehm' Er ſeine Muͤtze ab, wenn ich mit Ihm ſpreche. Waͤre Er in meinem Dienſte, ſo jagte ich Ihn auf dem Flecke aus dem Hauſe. Kommt auf meinen Hof ein Fremder, ſo eilen ihm alle meine Leute entgegen, und ſind ihm behuͤlflich, wo ſie können. So verlangt es das Gaſt⸗ recht. Er thut gerade das Gegentheil, und Er hat es ſich daher ſelbſt beizumeſſen, wenn man Ihn als einen ausgemachten Grobian behandelt. Hier nehme Er mir mein Pferd ab, und ſage Er mir, wo ich Se. Excellenz den Herrn Oberlandjaͤgermeiſter fnde.“ Ein verſteinerter Seehund kann nicht verbluͤffter ausſehen, als der landesherrliche Reitknecht. Aus dem Tone hatte wahrſcheinlich noch Keiner mit ihm geſprochen. Er wußte platterdings nicht, was er aus dem Fremden machen ſollte. Sein ſilberbe⸗ troddeltes Muͤtzchen hatte er gleich bei dem erſten Worte der ſonderbaren Begruͤßung vom Kopfe ge⸗ riſſen; er blinzelte, als ſey er vom heftigſten Ble⸗ pharospasmus oder Augenliederkrampfe befallen, und getraute ſich gar nicht, dem ſonderbaren Gaſte
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