Der Friedhof zu WMuͤſtenbruͤck.
Die junge Steineiche.
Der Kirchhof zu Wuͤſtenbruͤck war durch die Un⸗ achtſamkeit der Vorfahren in einer ſo niedrigen Ge⸗ gend angelegt, daß er bei irgend hohem Waſſer⸗ ſtande ſogleich der Ueberſchwemmung ausgeſetzt war; die Regierung genehmigte endlich nach vielfach wie⸗ derholter Bitte der Intereſſenten deſſen Verlegung auf einen hoͤher gelegenen Platz, und ertheilte dem dortigen Hegemeiſter Wallenrodt den Auftrag, die⸗ ſen in dem, dem Dorfe zunaͤchſt belegenen Forſt⸗ lande auszuſuchen, und der Gemeinde in zweckge⸗ mäaͤßem Zuſtande zu uͤberweiſen.
Dieſer Verfuͤgung zu Folge ward, unter Zuſtim⸗ mung der Commune, im nahen Laubwalde, ein, dem ungefaͤhren Beduͤrfniſſe angemeſſener Platz ab⸗ geſteckt, der Gemeinde uͤbereignet, und von dem dar⸗ auf befindlichen Ober⸗ und Unterholze gereiniget.
Bei der Anordnung und Leitung dieſes letztern Geſchaͤfts, begleitete an einem ſchoͤnen October⸗ Nachmittage, Mutter Wallenrodt mit ihrem, von der Univerſitaͤt eben heimgekehrten Sohne, den Va⸗ ter; alle Dreie ſahen dem Fällen der breitaͤſtigen
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