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Die Sicilianerin oder das Liebespfand : eine romantische Erzälung aus der Ritterzeit / von C.
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Ausgang aus bieſen Mauern, nur

einen Fuͤhrer aus dieſer Noth den

Juͤngling namlich, der mit umgekehrter Fackel den Muͤden ſeine Ruheſtaͤtte an⸗

weiſet, und den Leidenden Balſam in

die zerriſſene Bruſt traͤufelt.

Zwar nahete er ihr mit abgewen⸗ detem Geſicht, nicht mit der ruhigen Zuverſicht des Berufs und der Heili⸗

gung aber ihre gemarterte Seele

ſtrebte dem Retter entgegen, wenn gleich

auf verbotenen Wegen. Ihr langes

Haar zur Feſſel ſchlingend, und es an der Kette befeſtigend, welche die Lampe

getragen, endete ein kurzer Kampf die