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Die Sicilianerin oder das Liebespfand : eine romantische Erzälung aus der Ritterzeit / von C.
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res erſten Gemahls ihm gewaͤhrt, u 3 das er ſeitdem ſo werth gehalten, daß er es ſtets auf ſeinem Herzen tiug. Die dunklen Flecken, die ſein Blut gefärbt, duͤnkten ihr eine Schrift, ihrer Seele wohl vernehmlich, die er aus der Gruft ihr ſandte, Worte, welche die blaſſen Lippen des Todten aus einer anderen Welt ihr zuriefen.

Alles Grauen ihrer grabähnlichen Abgeſchiedenheit und eines abgeſchloſſe⸗ nen, aber noch manches Jammers, wenn auch keiner Freude mehr faͤhigen Le⸗ bens umfing ſie, ihre Sinne ver⸗

wirrten ſich; und zeigten ihr nur einen