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Die Sicilianerin oder das Liebespfand : eine romantische Erzälung aus der Ritterzeit / von C.
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Nach gerade aber, wenn der Bi⸗ ſchof ſie durch Schmeicheleien oder ein mehr als vaͤterliches Koſen zum Erroͤ⸗

then zwang, wollte wohl die Ahnung

unlauterer Abſichten, ſo fremdartig ſie

auch immer ihrem fleckenloſen Gemüth war, in ihr aufdaͤmmern. Indeß ihre Argloſigkeit verwarf ſie dann wieder, und die von ihrer fruͤhſten Jugend an ihr eingepraͤgte Ehrfurcht fuͤr den geiſt lichen Stand, behauptete auch hier ihre

Rechte, bis ihm endlich die Maske der

Gleißnerei entfiel und er in der ganzen Verworfenheit ſeiner Luͤſte ſich ihr dar⸗ ſtellte.