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Die Kokette : ein Roman / von der Verfasserin der Erna, Felicitas usw.
Entstehung
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Gattin, das er fuͤr ihr Sterbebett hielt, und ſeine heißen Thraͤnen fielen auf die kalten Haͤnde, die jezt nicht mehr den Druck der Innigkeit zu erwiedern vermochten, der fruͤ⸗ her ihrem darbenden Herzen Labſal geweſen waͤre. Vertilgt waren die Zweifel in ſeiner Bruſt, die Eugeniens teufliſche Liſt an dem entſchiedenen Werth ihres Charakters in ihm zu erregen geſucht hatte, und die Bilder je⸗ ner Zeit, wo ihr noch nicht vom tiefſten Weh des Lebens umfangenes Gemuͤth klar und offen in ſeiner ungetruͤbten Schoͤnheit vor ihm lag daͤmmerten vor ihm auf, wie eine holde Ferne, die Nebeldunſt einſt dem Auge entzog, die aber nun wieder hell her⸗ vortritt, wenn die Sonne mit ſiegender Ge⸗ walt ihren duftigen Schleier zerſtoͤrt. Ach— jezt konnte ſie die Zeichen ſeiner ungeheuchel⸗ ten Betruͤbnis nicht mehr als ein troͤſtendes Pfand der Theilnahme auffaſſen— nicht mehr das mild betonte, liebkoſende Wort vernehmen, mit dem ſein reuiges Gefuͤhl zu ihrem nur noch dumpf ſchlagenden Herzen ſprach, und wenn auch die neu erwachte Ue—

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