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Die Kokette : ein Roman / von der Verfasserin der Erna, Felicitas usw.
Entstehung
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dem ich mich befand, vorſpiegelte. Denn ganz darnieder ſchmettern mußte ich ſie jezt —— die Wahl der Mittel durften mich nicht ſehr bekuͤmmern.

Indem ich alſo allen Hohn des troz ihres Straͤubens uͤber ſie zu erlangenden Triumphs in meinem Geſicht auszudruͤcken ſuchte, ruͤckte ich mit drohender Geberde, gleichſam von meinem aufgeregten Gefuͤhl hingeriſſen, ihr naͤher.

Verſuchen Sie es, rief ich ihr zu, ob alle Beſtrebungen des Neides und der Feind⸗ ſeligkeit im Stande ſi ſind, meine Wuͤnſche zu vereiteln? Leo gehoͤrt mir— ja— und ginge der Weg zum Traualtar uͤber Ihr Grab— er wird und kann mich nicht ver⸗ laſſen. Denn nicht nur die Liebe ſichert mir ſeinen ewigen Beſiz— auch meine Ehre fodert den Gatten, das Kind, daß ich von ihm unter meinem Herzen trage, den Va⸗ ter— und die Stimme der Natur wird

ſich nicht in ihm verlaͤugnen. Eine zweckmaͤßigere Erfindung haͤtte die ruhigſte Ueberlegung nicht erſinnen koͤnnen.

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