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Die Kokette : ein Roman / von der Verfasserin der Erna, Felicitas usw.
Entstehung
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43 das vielleicht nicht lange mehr auf Erden ſchlagt, ſoll es Ihnen lohnen.

Nur halb den Sinn ihrer Worte be⸗ greifend, erſezte mein Combinationsvermogen (deſſen Thaͤtigkeit, wie Du weißt, meine See⸗ lenkraͤfte in ſteter Uebung erhaͤlt, was mir dunkel blieb. So ſpricht nur die Angſt der Eiferſucht, die einen geliebten Gegenſtand zu verlieren fuͤrchtet, dacht' ich bei mir ſelbſt, und ſo allein druͤckt ſich jene demuͤthige, ro⸗ mantiſche Liebe aus, die— höheren Anſpruͤ⸗ chen gegen uͤber als ſie ſich zu machen er— lauben darf— ihr Gluͤck und ihren Frieden ahnungsvoll gefaͤhrdet glaubt.

Ein Geraͤuſch, das ploͤzlich auf dem Hofe entſtand, uͤberhob mich der unangeneh⸗ men Nothwendigkeit, mich zu Dingen an⸗ heiſchig zu machen, denen mein Inneres wahrſcheinlich nicht gewachſen geweſen waͤre, und als ein Bedienter herein trat, der Gräfin die Zuruͤckkunft ihres Gemahls zu melden, und ſie ſchnell aufſtand, um zu ſei⸗ nem Empfang hinweg zu eilen, flüſterte ich