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Die Kokette : ein Roman / von der Verfasserin der Erna, Felicitas usw.
Entstehung
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Treiben ſeines Lebens. Er liebt das Dau⸗ ernde, laͤngſt beſeſſene, in einer bleibenden Form feſt zu halten, ſo daß eine Veraͤnde⸗ rung ihm nur ſelten als Verbeſſerung er⸗ ſcheinen will, wenn ſie ihn aus dem ſtillen Gleis einer werthgewordenen Einfoͤrmigkeit hinaus draͤngt. Und doch iſt es hier, wo gleichſam meine häusliche Zufriedenheit am Scheidewege ſteht, ſo leicht moͤglich, daß al⸗ les beſſer werde, ſtatt verworrener und truͤber. Verſteh' ich Sie recht, Frau Graͤfin— — ſtammelte ich verlegen, denn ich ſah ein, daß ich doch durch irgend ein Wort der Er⸗ wiederung die Pauſe ausfuͤllen muͤſſe, die wieder eintrat, als ſie ihr Tuch hervorzog, die Augen zu trocknen, die jezt immer ſtroͤ⸗ mender uͤberfloſſen.

Sein Sie der gute Engel dieſes Hau⸗ ſes, ſprach ſie mit Nachdruck, indem ſie meine Hand ergriff. Mit richtigem Tact, mit Schonung und Milde ausgeſtattet, wird es Ihnen beicht werden, üͤberall wohlthuend einzuwirken, und der Segen eines Herzens,