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Die Kokette : ein Roman / von der Verfasserin der Erna, Felicitas usw.
Entstehung
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bung, die mich mit jeder Wallung ſeines Buſens vertraut machte, weil alle dieſe Wal⸗ lungen rein waren— ach, alles dies hatte mein verwoͤhntes Herz ſo unausſprechlich be⸗ gluͤckt— und alle Huld und Goͤte außer dieſen freien Gaben des Gemuͤths ließen mich arm, da ich anfing, jene zu entbehren. Doch— vielleicht verdiente ich als ge⸗ rechte Strafe dieſen traurigen Wechſel. Zu abgoͤttiſch hatte ich ihn wohl geliebt— zu wonnevoll mich berauſcht in einem Gluͤck, das, ſeiner Natur nach, mit Schmetterlings⸗ flugeln durch das Leben ſchwebt, und wohl nur ſelten den bunten Farbenſtaub derſelben unvermiſcht bis zum Ziele traͤgt. Auch blieb mir noch die heiligſte Wonne des Daſeins— eine Wonne, die ich mit Ihm theilte, und die durch zartere Bande noch, als die erſte Jugendliebe webt, uns mit einander verknuͤpfte. Mein Kind, mein holder Emil—— vergieb, daß brennende Thranen auf dies Blatt fallen, und die Zei⸗ len verdunkeln, durch die das tief verwun⸗ dete Mutterherz ſich ausſpricht. Du weißt,