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Morgenroth verdunkelten, waren jetzt ploͤtzlich in aͤtherblauen Tag verwandelt, den die Sonne der Liebe vergoldete. Sie war zufrieden mit ihrem Schickſal, und hatte es lieb gewonnen, da es ihrer Mei⸗ nung nach mitten unter den erlittenen Schmerzen ihr den hoͤchſten Preis des Lebens darreichte, wie aus Dornengebuͤſch die Koͤnigin der Blumen, die duftende Roſe ergluͤht. Wie von unſichtbaren Haͤnden hatten Beide die Weihe eines ewigen Bundes einpfangen, und die jugendliche Schwaͤr⸗ merei der erſten Liebe, die die reinſten, unverdorbenſten Herzen am gewaltigſten ergreift, waltete auch in ihren Gefuͤhlen mit heiligem Zauber, und ſchuf die Welt
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