dete ſich nach dem Kloſter und ſchon befand er ſich im Park. Einige überreſte von den glänzenden Verzierun⸗ gen bey dem Feſte, welches der Fürſt Palzo der Waiſe gegeben hatte, erhoben ſich noch auf dem Grasplatze. Unerkannt, verkleidet und verborgen unter der Menge hatte Carl die Zauber dieſes Tages mit angeſehen. Der Mond ging eben bleich am Horizonte auf, nebelig wie das Geſtirn der Trauergefilde. Carl befand ſich am Cir⸗ cus, wo die Lothringiſchen Ritter kämpften. Hier war es, wo auf einem Triumphwagen gezogen, gleich der Königinn Cythäreens, Elodie, ſtrahlend von Jugend, Hoffnung, Liebe und Schönheit, die Sieger im Tur⸗ niere bekränzte. Hier war es, wo die Stimmen der krie⸗ geriſchen Sänger, begleitet von tönenden Harfen, die ſchönſte der Jungfrauen in dieſen Worten preiſend er⸗ hoben. »Fern von dir nur donn're der Blitz, dir, himm⸗ liſch Erwachen Eines heiter beglückenden Tags, iſt die Stirne gewölbet. Nur für Kronenſchmuck, für Liebe das fühlende Herz nur.«
Ach! er hatte getroffen, der Blitz!.„Dieſe Zauberblume, deren Glanz ſonſt das Thal blendete,, war nicht mehr der Stolz der Natur, dieſe ſo geliebte Jungfrau nicht mehr die Königinn der Feſte; ſie ſollte nie mehr weder den lärmenden Ruf der Begeiſterung, noch die zärtlichen Seufzer der Liebe hören.
Wie ein leichter Schatten war ſie durch das 3 gegangen ſie war vorüber. Carln entführ ein tiefer Seufzer; ſchnellen Schric⸗ 3 4 tes floh er aus den der Waiſe theuren Gebüſchen. O0
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