Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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131 O, rede nicht vom Tode!« unterbrach ſie Carl

voll Verzweiflung;»nur von Liebe laß uns ſprechen. Komm, du wünſcheſt nach der Einſiedeley zurückzu⸗

kehren, laß uns gehen!... Du kannſt nicht gehen: wohlan! ich will dich in meinen Armen hintragen.

Dort iſt der Himmel mitleidsvoll; dort lacht uns die ganze Natur; dorthin ruft uns die Liebe, dort erwar⸗ tet uns das Glück.«»Das Glück,« wiederholte Elo⸗ die; vja, dort wohnt das Glück.. laß uns gehen.« Sie ſprach's und wollte ſich erheben, aber Todesſchauer waren in ihre Adern gedrungen. Ein Nebel zog ſich über ihre Augen, wie ein Schatten der letzten Augen⸗ blicke. Sie ſank zurück, indem ſie ſprach:Carl, ein Fluch liegt zwiſchen uns... Nein, ich werde nicht in die Einſiedeley kommen: ich fühle es, ich werde den wilden Berg nicht wieder ſehen... O, warum bin ich doch herab gegangen!.. Die Stimme der Jungfrau war erloſchen: faſt ſank ſie in Ohnmacht. Der Fürſt zog ſie aus dem Ge⸗ büſche: Liebe, Wuth, Verzweiflung, Wahnſinn herrſch⸗ ten in allen ſeinen Worten, leuchteten aus allen ſeinen Bewegungen.»Halt einle ſprach Elodie, die ihre Beſinnung wieder erlangte, vo mein Geliebter! halte ein! Erblickt man von hier den wilden Berg?. erkennt man von hier die Hütte des Einſamen? Grau⸗ ſamer Tod, einen Augenblick noch!... Noch einen einzigen Blick! den letzten Seufter nach dem Elyſium dieſer Erde!«... »Elodie! Elodie kK rief Carl, dem Kummer ſeiner