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beladen, er ſelbſt wurde auf Befehl des Anführers der
Krieger René's, und dieſer Anführer war der Graf von Norindall, in die Gefängniſſe der Abtey geworfen.
Die Freundinn, die Vertraute des Fürſten Palzo, war ohne Zweifel in die entdeckte Verſchwörung ver⸗ wickelt: vielleicht ſollte auch ſie als Mitſchuldige feſt⸗ gehalten werden! Die Gräfinn wußte von der Liebe Ecbert's zu Elodien: dieſe Liebe konnte ſie von dem drohenden Unglücke retten; ſie flüchtete ſich zu der Jungfrau.
Gerührt von der Verzweiflung der Gräfinn ver⸗ gaß die empfindſame Elodie ihre Verfolgungen und ihre Grauſamkeit, und dachte nur daran, ihre Beſtürzung zu zerſtreuen. Mit dem Tone der Reue und der Zärt⸗ lichkeit ſprach die ränkevolle Freundinn Palzo's:— „Der Treuloſe, wie er mich betrogen hat!. Ich war im Begriff, ihm meine Tochter zu opfern! ich war im Begriff, meine Elodie mit einem Haupte von Empörern zu verbinden!.. Verwickelt in die ent⸗ ſetzlichſte Verſchwörung werde ich vielleicht umkommen; meine Leichtgläubigkeit verdient eine ſchreckliche Züch⸗ tigung. Ich muß ſchuldig erſcheinen; aber, geliebteſte Tochter! ich mache mir nur darüber Vorwürfe, euer Herz haben zwingen zu wollen; einen Tag noch, und ihr waret ein Opfer meiner Tyranney!.. O, mag René mich in den tiefſten Kerker verſenken, mag die ganze Erde mich verdammen: aber nur Elodie ver⸗ zeihe mir, und ohne Klagen will ich mein Sc erdulden.«
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Ihr Ton ſchien der der Wahrheit; die uſ


