Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſollte, es verweigert, ſich auf den Schreckens⸗ fels zu begeben. ih Die abergläubiſchen Bewohner dieſer Gegend wür⸗

den ſich mit Unerſchrockenheit zum gewiſſeſten Tode auf be die Mordgefilde geſtürzt haben, und doch wagten ſie he nicht, ſich dem Felſen zu nahen, auf deſſen Gipfel das at blutende Phantom erſchien; ihre unbezwungene, be wilde Tapferkeit erſchrack vor keiner wirklichen Gefahr, Z und ſchwand vor einer übernatürlichen Erſcheinung.*

Der Unwille des Fürſten war außerordentlich: je⸗ di

der Verzug konnte Unglück bringen; dennoch verbarg AL

er ſeine Unruhe, und indem er die Vornehmſten unter ſi

den Verſchwornen um ſich verſammelte, zeigte er ihnen 9

ein neues Schreiben der franzöſiſchen Miniſter, welche ihm alle Verſprechungen Ludwig's des Xl. wiederholten.

Er kündigte ihnen außerdem noch an, daß ein Theil

der Lothringiſchen Truppen nur ein Zeichen von ihm 5 erwarte, um ſich gegen René zu empören, ſich unter e ſeine Fahnen zu reihen, und ihm die Thore von R i zu öffnen. w

Nach dem Plane der Verſchworenen ſollte das g ganze ſüdliche Lothringen von Epinal an eine abge⸗ in ſonderte Provinz bilden, deren Gränze ſich bis zum Murtner⸗Cantone erſtrecken, und deren unumſchränkte Herrſchaft dem Fürſten Palzo überlaſſen werden ſollte. te

Nancy, Lüneville, Metz, Bar und der übrige Theil d der Staaten René's hingegen ſollten Frankreich ein⸗ ſt verleibt werden. Sobald die Fahne der Empörung ſi ſich F

wen würde, ſollte das Heer Ludwig's des X