„
Schickſal, denn ich hatte den Schlag voraus geſehen,
der euch drohte: Palzo wird nicht euer Gemahl
werden l«
»Und wer wird denn die Fackeln Hymen's verls⸗
ſchen k« erwiederte die Tochter Saint⸗Maur's.— Ich.«
—»Ihr! o ich bitte euch, wagt nicht euer Leben 1— »Kein Blut wird fließen: ich werde das Gebirge nicht verlaſſen.«—»Und wer wird denn kommen, mich zu retten 70—„Die Abgeſandten des Einſamen.«— »Und ihr verſprecht mir,« wiederholte lebhaft Elodie, vihr ſchwört mir, euer Leben nicht der Gefahr auszu⸗ ſetzen 76
Bey dem ſanften Tone der Waiſe, bey der leb⸗ haften Theilnahme, die ſie ihm zeigte, bey ihrer zar⸗ ten Bitte ſuchte der Einſame ſehr gerührt ſeine Be⸗ wegung zu verbergen: kaum wagte er, ſie anzublicken und ſprach haſtig:
»Durch einen unterirdiſchen Gang, der bloß mir bekannt war, konnte ich mich geheim durch dieſe ſtille Gruft ſicher in's Kloſter bringen. Bewaffnet, aus
Furcht bemerkt oder überraſcht zu werden, hatte ich die Hoffnung, ungehindert bis zu euch zu kommen: ein 3 geheimes Vorgefühl hatte mir es verkündet. überzeugt
von eurer Unruhe, kam ich ſie zu zerſtreuen: noch ein⸗ mahl, fürchtet nicht dieſe Vermählung, die nie voll⸗ zogen werden wird. Ich habe mein Verſprechen gehal⸗
te Ihr habt meine Hülfe angerufen, es ſoll
euch geholfen werden; ihr habt auf meine Ergeben⸗ heit gerechnet, ihr ſollt gerettet werden.«
So hatte er geſprochen, und war eben im Be⸗


