Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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Aufenthalt entſühnen, und ſeiner Seele die Ruhe wie⸗ der geben könne.«

Er unterbrach ſich: ſeine Stimme war dumpf und gepreßt; darauf fuhr er weiter fort:

„Der Unſinnige hat ſeinen Irtthum erkannt, und ich komme, ſein Unrecht zu verbeſſern. Der Zauber, den er für ſeinen Retter hielt, weit entfernt, die Wunden ſeiner Seele zu heilen, brachte in ſie nur neues Gift, und gleich einer rächenden Flamme that er nichts, als ſeine Wunde aufregen⸗ Es gibt eine ewige Gerechtigkeit... Nimm den unheilbringen⸗ den Gürtel zurück. der Unglückliche war nicht würdig ihn zu beſitzen hier iſt er. Manchmahl, Engel des Thales, wenn er dir wieder in's Auge fällt, beklage den Schuldigen, der dir denſelben geraubt hatte.«

In dieſem Augenblicke beleuchtete ein ſchwacher Lichtſtrahl das Angeſicht des Unbekannten. Seine ſchö⸗ nen ſchwarzen Augen waren nicht auf ſie gerichtet; ſein Blick war zum Himmel erhoben, und dieſer Blick ſollte nie ſich aus dem Andenken der Waiſe verwiſchen. Alles was das Unglück Zerreißendes, was die Entſa⸗ gung Edles, was die Seele Ausdrucksvolles, was der Gedanke Beredtes hat, war im höchſten Gräde in dieſem erhabenen Blicke vereinigt. Ungeachtet der Dunkelheit konnte Elodie die männlich ſchönen Züge dieſes außerordentlichen Mannes wahrnehmen. Sie betrachtete, bewunderte ihn und zitterte„ Ach! dieſes plötzliche Zittern, war es ein Vorgefühl?!..

Die Tochter Saint-Maurs wagte endlich ihre