Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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14 bald erſchien der Fiſcher wieder auf der Oberfläche des Waſſers; ſeine Frau, die er gerettet hatte, hielt er in die Höhe. Sie erreichten das Ufer. Der ermattete Fiſcher verlor hier den Gebrauch ſeiner Sinne; aber ſeine Gattinn fiel auf die Kniee, und ihren Lip pen entfuhr das durchdringende Geſchrey: Mein Kind!mein Find'e In dieſem Augenblicke erſchien ein Unbekannter von majeſtätiſchem Wuchſe am Ufer des Sees. Indem er den ſchwarzen Mantel, der ihn umhüllte, von ſich warf, ſprang er mitten in die Wellen. Durch Eis⸗ ſchollen bahnt er ſich einen Weg, erreicht den Fels, an welchem der Nachen ſcheiterte, taucht unter, verſchwindet einen Augenblick; darauf wie ein Gott der Gewäſſer auf einem Felſen des Geſtades er⸗ hebt er ſich, ſchwimmend mit der einen Hand, mit der andern das ſchwache Geſchöpf haltend, das er den Schlünden des Sees entriſſen hatte.«

»Die zärtliche Mutter fällt zu ſeinen Füßen. In Thränen ſchwimmend umfaßt ſie ſeine Kniee; an ihrem Buſen erwarmt ſie wieder ihr armes erſtorbenes Kind⸗ Ich eile zu ihnen: der Fremde bemerkt mich, und be⸗ deckt ſich ſogleich wieder mit ſeinem Mantel.»Ich vempfehle euch dieſe Unglücklichen,« ſagte er zu mir, wollendet ihr mein Werk; und der Erſtaunen erre⸗ »gende Mann iſt verſchwunden.«

»In geringer Entfernung war die Hütte des Fi⸗ ſchers. Lichte Moch taumelnd erhebt er ſich: die junge Frau

Der Unglückliche öffnet wieder ſeine Augen dem

ützt die Schritte ihres Gatten; ich trage das 8