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Ich bin ein buchlin.der Juden veindt ist mein namẽ Yr schalckheit sag ich vn[d] wil mich des nit schame[n] : Die lang zeit [v]borgen gewest als ich thu betewten : Das wi[l] ich ytz offenbarn allen Cristen lewten : Dã ich bin mit jren hebreische[n] schriffte[n] wol [v]wart : Vn[d] de[m] verkerten geschlecht die warhait nit gespart ...
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thun vnmuglich iſt. durch ſie der weg des wuchers vf ſñ ander vntrew ſo ich zu ſeiner zeyt an tag bꝛingẽ mag) fynden/ dar durch ſie jr freuntlich beywonũg woꝛt/ weyß/ vnnd geberde ſolichs zuthun verhoffen. vnd damit aber jr behendigkait von meniglich ge⸗ merckt vnd verſtanden werden mag/ ſo hoͤꝛt mit gu tem gunſt. Ir weſt das ſie leyhen gelt/ auff pfandt. weliche alweg vil beſſers werts/ dan ſie darauff ley hen ſein muſſen. Vnd alſo/ ſo ymandt mit pfanden die zuuerſetʒzen zu einem Juden kombt/ ſo weißt der Jud wol/ das der ſelb ſo alſo kombt/ benotiget iſt. doch ſo fragt Er den Criſten mit guten fruntlichen woꝛten. was ſein beger ſey/ das jm dann alſo der Criſt ſagt vnnd ſpꝛicht/ hie hab ich pfandt dar auf ich mir ein ſoliche Somma gelts zu leyhen beger. So nymbt der Jud/ beſicht das pfandt hin her wider. ſpꝛicht dan furwar ſouil leyhe ich nit herauſ vnd get dar vonn mit erzaygung als ob er gar nit leyhen well Des der Criſt erſchꝛickt/ dann er muß gelt haben/ vndzum Juden ſpꝛicht was oder wieuil wilttu mir dan leyhen/ So kert der Jud anderwait das pfanndt wie voꝛ vleyſſiglich zubeſehenn vnnd nach langer ſolicher beſehung ſo ſagt Er dann gar ein ring vnnd clein gelt das er darauff leyhen well Vnd ich ſetz es ſei ein goldgulden churfurſten muntz den welle Er leihen die wochen von vj. Colnſchẽ weyßpfennig ein heller/ thut von einem gold gulden viij heller die wochen/ als dan zu Deytz am Rein voꝛ Coln vber der gebꝛauch vnnd gewonhait iſt. wie wol der Criſt mer gelts bedoꝛfft/ ſo nymbt er doch den gulden an/ derhoffnũg ſolich ſeinpfandt

verdiligen mochtenn/ die weyl aber ſolichs jnen zu

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